Die Abenteuer des Hauses Whitefog of the Cliff

Verluchtes Wechselspiel I

Der erste Tag auf Burg Grennhof

Die Charaktere entscheiden sich, dem Ruf des Königs im Norden, Robb Stark, zu folgen. Dieser übereignete Ihnen den königliche Befehl, in den Flusslanden bei ihm potentiell illoyalen Häusern nach dem Berg Gregor Clegane und Verbindungen zu Haus Lannister Ausschau zu halten, um die Grenzen des Königsreichs zu sichern.

Haus Whitefog entschließt sich, zunächst einen alten Freund von Lord Ulfric, seinen alten Kriegskumpan Tomas Barnell, zu besuchen. Dieser ist der Kopf des Hauses Barnell von Grennhof, eines sehr jungen Hauses im Dienste des Nordens.

Die Ankunft auf Burg Grennhof ist in jeder Hinsicht kühl: Die Burg ist alt, klamm und düster. Die Lady Alianna ist es nicht minder. Von Tomas werden die Charaktere hingegen sehr freundliche begrüßt. Er trainiert gerade im Hof und nimmt seinen alten Freund und dessen Familie mit scheppernder Rüstung in Empfang. Die Charaktere lernen auch bereits den Sohn Aliannas und Stiefsohn Tomas’ kennen, Daveth Barnell, einen eher schweigsamen und unscheinbaren jungen Mann von 19 Jahren. Während die Charaktere ihre Gemächer beziehen, bereiten die Herren von Burg Grennhof ein Willkommensmahl vor. Wulfgar Whitefog lernt zuvor noch den Bastard von ;Lord Barnell, Garret Snow, kennen, der in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil seines Stiefbruders ist: Groß gewachsen, muskulös, offenherzig und extrovertiert. Trotzdem scheinen die beiden ein Herz und eine Seele zu sein.

Beim Willkommensmahl wird den Charakteren von Tomas Barnell eröffnet, dass dieser seinen Bastard,Garret, mit Haus Whitefog zu Robb Stark schicken möchte. Er plant, seinen Bastard als legitimen Erben anerkennen zu lassen. Aufgrund seines höheren Alters, wäre er dann im Gegensatz zu Daveth der Erbe des Hauses. Daveth, den seine Nutzehe mit Alianna (geb. Frey) ihm eingebrockt hat, mag er nicht besonders, weil er ihm sehr unähnlich ist. Lieber ein Buch in der Hand, als ein Schwert. Alianna wiederum, das können die Charaktere bemerken, will vor allem die Erbschaft ihres Sohnes sichern.

Ferner schlägt Alianna vor, die Charaktere mögen am kommenden Tag mit zum so genannten “Schleuderfest” in das benachbarte Dorf Wellyn kommen. Es sei ein großer Spaß. Tomas Barnell sieht das anders:

Ein Haufen verlumpter Bauern, die sich zu der Musik drittklassiger Cover-Barden vollaufen lässt und mit ihren dämlichen Schleudern auf einen Tintenfisch oder Löwen, je nach politischer Lage, Steine werfen und dazu überall besoffene Menschen. Im Leben kriegt ihr mich nicht dorthin.

Die Charaktere hingegen finden, nach vorsichtigen Hinweisen des Spielleiters, Gefallen an dieser Idee. In der Nacht gehen nicht alle Mitglieder des Hauses zu Bett. Wulfgar und Wade beschließen sich der Einladung von Garret zu folgen und sich mit den Flussstraßenreitern, der angesehendsten Einheit von Haus Barnell, in der Kaserne ein Gute-Nacht-Bier, oder auch fünfzehn, zu gönnen. Sie erfahren von dem Flucht von Burg Grennhof und dem Spuk, der in der Nacht hier geschehen soll. Nachdem man sich Mut angetrunken hat, begibt man sich hinaus und findet tatsächlich Spukgestalten. Der aufmerksame Wulfgar erkennt schnell, dass es sich um eine Person handeln muss, die Schabernack mit den Bewohnern des Schlosses treibt: Er findet hinter einem Wandschrank einen Geheimgang, der in der großen Halle endet.

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Captain_Paranoid

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