Haus Raveary of Stormhall

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Meta-Info: Haus Raveary war das erste Haus der Spieler

Das Haus Raveary of Stormhall ist eines der größeren Häuser der Stormlands. Es wird gegenwärtig von Lord Roderic of Reveary angeführt. Die letzte lebende Verwandte Roderic of Ravearys ist seine Schwester Ywen, die sich als Geisel bei Robb Stark befindet.

Zu den Bediensteten Lord Roderics gehören Ignatius Boyle, ein Alchemist und enger Berater, sowie Geralt Ward, Lord von Bitterhall, sowie Ser Yvan Seaspite of Griffin’s Roost. Außerdem wird Roderic stets von einem Barden mit dem Namen Leandre Azuraug begleitet. Gerüchteweise nennt das einfache Volk den Barden “Die Spinne von Stormhall“, in Anspielung auf Lord Varys. Die mysteriöse Alice Cutting, die eine Zeit lang an Roderics Seite kämpfte, verschwand vor kurzem spurlos.

Roderic of Raveary ist in den Reihen Stannis Baratheons einer der brennendsten Verfechter des Glaubens an R’hllor, den Herrn des Lichtes.

Geschichte des Hauses Raveary of Stormhall

Das Haus Raveary ist ein altes Adelshaus. Es kann seine Erblinie zurückverfolgen bis zur Invasion der Rhoynar in Dorne, selbst wenn es an den darauf folgenden Kriegen keinerlei Anteil nahm. Ihr Stammsitz ist Stormhall. Ihr Wappen zeigt einen Schwarzen Raben auf rotem Grund. Ihre Worte sind „We Follow the War“.

Einst regierte das Adelshaus Seafled von Stormhall aus, das Haus Raveary war lediglich ein junger Vasall. Der Heckenritter Crowl, war durch zweifelhafte Machenschaften in den Dienst des Hauses Raveary gekommen. Man erzählte sich Geschichten über ihn: Einige sagten, er habe sich seinen Weg aus dem Mutterleib selbst gerissen. Der Septon, der das Kind im Lichte der Sieben taufen sollte, weigerte sich damals angeblich das zu tun, erkannte er doch das böse, dass in ihm schlummerte. Der Ritter, Ser Thomas Raveary, der zuvor im Dienste von Haus Seafled stand, war urplötzlich verstorben. Wie es der Zufall wollte, hatte er noch einen Abend zuvor sein Testament geschrieben.

Da er keine legitimen Nachfahren hatte, vermachte er seinen Besitz dem Heckenritter Crowl Raveary. Crowl Raveary sollte zu einem Mann heranwachsen, wie er in den Stormlands gefürchteter und widerwärtiger nie wieder gesehen wurde. Und noch heute spricht man über dessen Gräueltaten. Bereits im Alter von 16 war ein einer der besten Schwertkämpfer in der Region. Ihm wurde nachgesagt, bei Turnieren scharfe Waffen zu benutzen und das Blut seiner Feinde zu trinken, im Glauben, es würde ihn stärker machen. Als er bereits mit 24 zum das Rittergut übernahm, begannen plötzlich die männlichen Neugeborenen in den umliegenden Dörfern zu verschwinden. Manche sagten, Crowl habe sie sich geholt, um zu verhindern, dass jemals jemand an seine Stärke herankommen könnte. Im Alter von 31 trat er wegen einer Lappalie in einen offenen Konflikt mit Haus Seafled ein. In einer der blutigsten Fehden aller Zeiten, in der er ohne Gnade über die Hälfte seiner eigenen Bevölkerung auf den Schlachtfeldern aufrieb, bezwang er das Haus und löschte es bis zur letzten Frau und zum letzten Kind gnadenlos aus. Damit war das Haus Raveary of Stormhall entstanden. Als Wappen wählte Crowl das gleiche, wie es heute existiert: Er verband den Raben von Raveary mit der Burg von Haus Seafled und wählte die Farben von Haus Raveary.

In der Fehde zeigte er auch zum ersten Mal eine seiner barbarischsten Seiten, eine Angewohnheit, die ihm den Beinahmen „Der Spießer von Stormhall“ einbrachte: Er pflegte seine Feinde zu pfählen und in der großen Halle aufzuspießen, in der er seine Gäste empfing und sein Essen einnahm. Man sagt, dass der damalige Stormking ihn gewähren ließ, weil er andere Konflikte zu lösen hatte, als kleine Scharmützel in seinem Reich zu bekämpfen. Und Lord Crowl Raveary sorgte, wenn auch auf brutale Weise, trotz allem für Recht und Ordnung in seiner Domäne. Doch böse Zungen behaupteten, selbst der König habe Angst vor Crowls Grausamkeit gehabt. Als Crowl Raveary im Alter von 52 verstarb, hinterließ er keine (legitimen) Erben. So fiel Stormhall nach Recht und Gesetz an seinen Bruder Angus. Dieser war nun von einer ganz anderen Wesensart als sein widerwärtiger Bruder. Angus war ein rechtschaffener, ehrlicher und intelligenter Mann. Er räumte in der Domäne auf und sorgte ebenfalls für eine stabile Ordnung. Nicht durch Brutalität und Angst, sondern durch Milde, Rechtschaffenheit und Nachsicht, wo sie angebracht schien und Härte, wo nötig. Damit versuchten er und seine Nachfahren das Ansehen der Familie wiederherzustellen.

Und so florierte das Land der Ravearys, Handelswege auf den Flüssen und der Ausbau von Straßen lockten Kaufleute aus allen Teilen von Westeros an. Zu dieser Zeit siedelten sich in Stormhall auch die ersten Kunsthandwerker an – etwas wofür diese raue und unwirtliche Gegend auch heute erstaunlicherweise noch berühmt ist. Das alles brachte natürlich auch ein beträchtliches Maß an Geld in die Lande. Die Ravearys wurden mächtig und erlangten hohes Ansehen, trotz der finsteren Geschichten die über ihren Stammvater kursierten und die sie im Laufe der Zeit geschickt zu nutzen wussten, um Konflikte zu vermeiden. Einige der Sprösse der Familie saßen sogar im Rat des Stormkings. Eines Tages jedoch endete dies abrupt mit der Krönung von Merwin Durrendon. Dieser Stormking war machthungrig und trachtete danach, seinen Einfluss und seine Domänen zu erweitern. Seine Maester wurden in den Quellen fündig: Haus Raveary hatte, trotz der späteren Legitimation, keinen rechtlichen Anspruch auf Stormhall, dessen Land und Einkünfte. Dies kam Merwin gerade Recht, kam das Haus doch zu immer mehr Macht und Einfluss. So forderte der König die Länderein zurück. Die langen Jahre der Treue und der Freundschaft schienen vergessen. In einem langen Konflikt folgte eine Niederlage auf die nächste. Edric Raveary, der damalige Lord von Stormhall, sah sich gezwungen, dem König weitreichende Rechte einzuräumen, um wenigstens seinen Titel und einen Teil seines Einflusses zu behalten. So wurden die Einkünfte aus dem Handel direkt an den König gegeben, das Land drastisch verkleinert. Das Ansehen der Familie wurde durch Hetzkampagnen geschmälert.

Es ist aufgrund dieser Entwicklungen nicht verwunderlich, dass rund Einhundert Jahre später Lord Derwyn Raveary versuchte, eine Möglichkeit zu ergreifen, die so einmalig schien um den Ruhm und den Stand seines Hauses, vielleicht sogar mehr als das, wiederzuerlangen. Als Aegon Targaryen gegen Argilac Durrendon und Storm’s End zog, schlug sich Derwyn auf die Seite der Eroberer. Kurz vor der Schlacht schlug er Aegon Targaryen einen Handel vor: Er wusste, dass dieser plante seinen Bastardbruder Orys Baratheon zum Fürst der Stormlands zu ernennen. Er argumentierte, im privaten, dass Orys Status als Bastard ihm seine Legitimation nehmen würde, dass die Lords in den Stormlands zu sehr der Ehre und dem Recht nachhingen, als dass Sie es akzeptieren könnten, dass jemand wie Orys Baratheon ihr Lord würde. Bereits zuvor hatte er viele andere Adelshäuser mit einer ähnlichen Argumentation auf seine Seite gebracht und drohte Aegon nun, dass nicht nur Haus Raveary, sondern auch alle ähnlich denkenden Häuser seine Armee verlassen würden, wenn Derwyn nicht der Lord von Storm’s End würde.

Doch Aegon der Eroberer war niemand dem man drohte. Derwyn wurde öffentlich in Drachenfeuer gebadet, ebenso wie die Lords der Häuser, die sich ihm angeschlossen hatten. Dies hängt Haus Raveary auch heute noch nach, war es doch wohl die größte Schmach die man erleiden konnte. Natürlich produzierte auch die Tatsache, dass Derwyn seine Mitverschwörer verraten hatte, Unmut unter den Stormlords. Haus Raveary wurde gemieden, der Handel flaute weiter ab, Stormhall schrumpfte zusehends und die Ravearys verfügten bald über nicht viel mehr Land als es ihr Stammvater vor der Übernahme von Stormhall getan hatte.

Während der Blackfyre Rebellion jedoch, entschied sich Lord Normund Raveary knapp 200 Jahre später für die richtige Seite im Konflikt. Er unterstützte zusammen mit anderen den rechtmäßigen König Daeron II. loyal im Kampf. Auch Haus Raveary musste während dieser Konflikte große Verluste hinnehmen. Doch kaum zwei Jahre nach dem Ausbruch der Rebellion des Beinahe-Usurpators Aemon Targaryen, war die letzte Schlacht auf dem Redgrass Field geschlagen. Die Blackfyres und ihre Anhänger flohen über die Narrow Sea in die freien Städte und das Land war wieder im Frieden, bis der Konflikt um die Ninepenny Kings ausbrach. Auch hier war Lord Herbald Raveary einer der ersten, der anbot, man würde die Targaryen im Kampf gegen die Blackfyres unterstützen, hatte man Sie doch in den vorherigen Konflikten hassen gelernt. Für die Loyalität des Hauses gegenüber Krone, wurde es belohnt. Es erhielt die Ländereien zurück, der Handel begann wieder zu florieren und eine neue Phase des Aufschwungs trat ein.

Aus dieser Zeit stammt auch der Sinnspruch des Hauses. König Aegon V. selbst prägte ihn, als er, auch im Hinblick auf die Vergangenheit von Haus Raveary, in einem Brief schrieb: „Geehrter Lord Herbald. Haus Raveary ist mir ein großes Mysterium. Scheint es doch klein und unbedeutend, so ist es in den vergangenen Jahrhunderten immer eines der ersten gewesen, dass sich unseren Kämpfen angeschlossen hat. Scheinbar tut ihr es eurem Wappentier gleich und folgt dem Krieg wohin ihr könnt, mit dem Unterschied, dass ihr das Aas produziert, anstatt es zu verspeisen. (…)“

Schließlich änderte sich alles mit der Rebellion von Robert Baratheon. Sylas Raveary entschloss sich schnell für seinen Lehnsherrn zu kämpfen, wollte er doch zum einen keinen offenen Konflikt riskieren, zum anderen war der Raub einer Verlobten ein Skandal. Ferner war er, so sehr er auch die lange Geschichte der Treue zu Haus Targaryen ehrte, der festen Überzeugung, dass Aerys Targaryen wahnsinnig war und das Land ins Chaos stürzen würde, würde er weiter regieren. Als auch Balon Greyjoy nicht lange nach dem Ende von Roberts Sieg rebellierte, war Haus Raveary abermals eines der ersten Häuser, die Truppen schickten. Lord Sylas kämpfte an der Seite von Eddard Stark, Barristan Selmy und Robert Baratheon in den ersten Linien bei dem Sturm auf Pyke. Einen von Balon Greyjoys Söhnen enthauptete er persönlich. Für diese großen Heldentaten wurde Haus Raveary geehrt und gelobt, erhielt Handelsprivilegien und Ländereien.

Jüngste Ereignisse
In jüngster Vergangenheit erlangte das Haus Ruhm und Ehre auf dem Turnier der Hand in King’s Landing. Im Krieg der fünf Könige nahm Haus Raveary eine große beratende Position ein: Der Tross um Roderic of Raveary schaffte es, die so genannten “Axtkriege” für das loyale Haus Cutting zu entscheiden und befriedete Fehden in den Stormlands. Doch die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit brachten dem Haus nicht nur Ruhm ein. Einige Munkeln, dass überall da wo Mitglieder des Hauses auftauchen, schlimme Dinge geschehen. Lord Umber lies nach der Tragödie in Mistwood sogar verlauten, das Motto des Hauses müsste umgekert werden und “The War Follows Us” lauten.

Mehrere tragische Todesfälle erschütterten die Familie Raveary in jüngerer Vergangenheit. Bei der Schlacht um Bitterhall fiel der erst jüngst wieder aufgefundene Bruder von Lord Roderic, als er heldenhaft versuchte seinen Bruder vor den Wachen zu verteidigen, durch eine Explosion im Wachquartier von Bitterhall. Auch der Maester des Hauses, Remigius, wurde brutal in einem Stall ermordet. Der zunächst mit diesem Mord beschuldigte Barde Leandre Azuraug konnte jedoch von allen Anklagepunkten freigesprochen werden. Der wahre Mörder wandelt noch auf freiem Fuß. Roderics Vater Sylas wurde kurz darauf am Morgen tot in seinem Bett gefunden. Er hatte sich nach dem Tod des geliebten Sohnes rücklings in einen Dolch geworfen, nachdem er einen Abschiedsbrief verfasst hatte. Mit solcher Vehemenz wollte er sein Leben beenden, dass er dies viermal tat.

Mit dem Gewinn der Besitzungen der Häuser Connington und Dannett gehört das Haus Raveary mittlerweile zu einem der größeren Häuser in den Stormlands. Haus Raveary führt zurzeit einen Feldzug gegen die Bewohner von Mistwood an, die eine freie Repulik ausgerufen haben.

Haus Raveary of Stormhall

Die Abenteuer des Hauses Whitefog of the Cliff Captain_Paranoid